Kammerofen-Anlage für Aluminium

Die sciprotec Kammerofen-Anlage für Aluminium für den universellen Einsatz wird für die komplette Bandbreite des Aluminium-Glühens (DIN EN 515 >> T1-T9) konzipiert. Flexible und präzise Prozessdefinition ist die Voraussetzung, um verschiedenste Glühprozesse durchzuführen. An deren Ende steht jeweils ein Produkt maximaler Werkstoffqualität.

Kammerofen-Anlage – Produktbilder

Die Möglichkeiten der Kammerofen-Anlage für Aluminium

  • Erholungsglühen
  • Entspannungsglühen
  • Weichglühen (Rekristallisationsglühen)
  • Homogenisierungsglühen
  • Stabilisierungsglühen
  • Aushärten (Warm- oder Kaltaushärten)
  • Die Vorteile der Kammerofen-Anlage für Aluminium

    • modularer Aufbau gewährleistet die praxisgerechte Anpassung an Bau- und Prozess-Vorgaben
    • Chargenzuordnung über Barcode oder alphanumerische Tastatureingabe
    • mannlose Schichten durch Vollautomatisierung

    Sie investieren also gleichzeitig in die Werkstoffqualität Ihrer Produkte und in die Flexibilität Ihrer Produktion. Das ist profitable Wertschöpfung bei vergleichsweise geringen Investitionen.

    Einsatz

    Nach spanloser Kaltumformung ist weitere Verformung möglich. Teilweiser Abbau erhöhter Festigkeitswerte. Auch halbharte Zustände sind erreichbar.

    1. Erwärmen auf Temperaturen von 10 bis 30 K unterhalb der Kristallisationsschwelle
    2. mehrstündiges Halten der Glühtemperatur (150 bis 270 °C)
    3. Abkühlen an Luft oder in Wasser

    Entspannungsglühen
    Nach spannender und spannloser Bearbeitung wird hierdurch die Wärmespannung abgebaut.

    1. Erwärmen auf Temperaturen von 10 bis 30 K unterhalb der Kristallisationsschwelle
    2. mehrstündiges Halten der Glühtemperatur (150 bis 270 °C)
    3. Abkühlen an Luft oder in Wasser

    Weichglühen (Rekristallisationsglühen)
    Beseitigung ggf. auftretender Aushärtungseffekte z. B. bei aushärtbaren Legierungen. Wiederherstellung der Formänderbarkeit nach spannender und spannloser Bearbeitung.

    1. schnelles Erwärmen auf Weichglühtemperatur
    2. mehrstündiges Halten der Glühtemperatur
    3. langsames Abkühlen

    Homogenisierungsglühen
    Beseitigung von Kristallisierungen und Lösen sekundärer Phasen.

    1. schnelles Erwärmen auf Glühtemperatur
    2. mehrstündiges Halten der Glühtemperatur
    3. langsames Abkühlen

    Stabilisierungsglühen
    Die Maßstabilität thermisch beanspruchter Teile wird gewährleistet, Volumenänderungen verhindert. (Fahrzeugkolben und Präzisionsteile)

    1. schnelles Erwärmen auf Glühtemperatur
    2. mehrstündiges Halten bei 200 bis 300 °C
    3. langsames Abkühlen

    Aushärten (Warm- oder Kaltaushärten)
    Erhöhung von Härte-, Streck- und Zuggrenze der entsprechenden Legierung.

    1. Lösungsglühen dicht oberhalb der Sättigungslinie
    2. Abschrecken auf Raumtemperatur (in Wasser)