• modularer Aufbau gewährleistet die praxisgerechte Anpassung an Bau- und Prozeß-Vorgaben
Sie investieren also gleichzeitig in die Werkstoffqualität Ihrer Produkte und in die Flexibilität Ihrer Produktion. Das ist profitable Wertschöpfung bei vergleichsweise geringen Investitionen.
Erholungsglühen |
| Nach spanloser Kaltumformung ist weitere Verformung möglich. Teilweiser Abbau erhöhter Festigkeitswerte. Auch halbharte Zustände sind erreichbar. |
1. Erwärmen auf Temperaturen von 10...30 K unterhalb der Kristallisationsschwelle
2. mehrstündiges Halten der Glühtemperatur (150...270°C)
3. Abkühlen an Luft oder in Wasser |
Entspannungsglühen |
| Nach spanender und spanloser Bearbeitung wird hierdurch die Wärmespannung abgebaut. |
1. Erwärmen auf Temperaturen von 10...30 K unterhalb der Kristallisationsschwelle
2. mehrstündiges Halten der Glühtemperatur (150...270°C)
3. Abkühlen an Luft oder in Wasser. |
Weichglühen (Rekristallisationsglühen) |
| Beseitigung ggf. auftretender Aushärtungseffekte z.B. bei aushärtbaren Legierungen. Wiederherstellung der Formänderbarkeit nach spanender und spanloser Bearbeitung. |
1. schnelles Erwärmen auf Weichglühtemperatur
2. mehrstündiges Halten der Glühtemperatur
3. langsames Abkühlen |
Homogenisierungsglühen |
| Beseitigung von Kristallisierungen und Lösen sekundärer Phasen. |
1. schnelles Erwärmen auf Glühtemperatur
2. mehrstündiges Halten der Glühtemperatur
3. langsames Abkühlen |
Stabilisierungsglühen |
| Die Maßstabilität thermisch beanspruchter Teile wird gewährleistet, Volumenänderungen verhindert. (Fahrzeugkolben und Präzisionsteile) |
1. schnelles Erwärmen auf Glühtemperatur
2. mehrstündiges Halten bei 200...300°C
3. langsames Abkühlen |
Aushärten (Warm- oder Kaltaushärten) |
| Erhöhung von Härte-, Streck- und Zuggrenze der entsprechenden Legierung. |
1. Lösungsglühen dicht oberhalb der Sättigungslinie
2. Abschrecken auf Raumtemperatur (in Wasser)
3. Aushärten |